Wir treffen jeden Tag Entscheidungen über Menschen – im Recruiting, in Assessment Centern, in der Führung oder in der Zusammenarbeit.
Dabei stützen wir uns nicht nur auf Fakten und beobachtbares Verhalten. Auch Erfahrungen, Erwartungen und unbewusste Denkmuster beeinflussen, wie wir andere wahrnehmen und beurteilen.
Genau hier kommen Unconscious Biases ins Spiel.
Ein erster Eindruck bleibt hängen.
Eine Person ist uns sofort sympathisch.
Ein bestimmter Punkt im Lebenslauf beeindruckt besonders.
Oder wir nehmen vor allem das wahr, was eine bereits bestehende Einschätzung bestätigt.
Solche Wahrnehmungs- und Beurteilungstendenzen sind menschlich. Relevant werden sie dort, wo sie unsere Einschätzung stärker beeinflussen als das, was wir tatsächlich beobachten.
Gerade bei Personalentscheidungen lohnt es sich deshalb, genauer hinzusehen
- Was habe ich wirklich beobachtet?
- Was interpretiere ich bereits?
- Und worauf stütze ich meine Einschätzung?
Unconscious Bias lassen sich nicht einfach ausschalten. Ihr Einfluss kann aber reduziert werden, etwa durch klare Kriterien, definierte Verhaltensanker, strukturierte Bewertungsprozesse und die bewusste Trennung von Beobachtung und Beurteilung.
Bei hrdiamonds ist das ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit mit Assessment Centern. Deshalb bereiten wir Beobachter:innen gezielt auf ihre Rolle vor, schaffen ein gemeinsames Verständnis der Bewertungskriterien und sensibilisieren für typische Beurteilungstendenzen.
Fünf typische Biases aus dem Arbeitsalltag zeigen, wie schnell Wahrnehmung zur Beurteilung wird und was dabei helfen kann, bewusster zu entscheiden.


