Wo sind eigentlich meine blinden Flecken?
Wir alle haben sie: Verhaltensweisen und Wirkungsmuster, die andere wahrnehmen, die uns selbst aber nicht bewusst sind. Genau da setzt das Johari-Fenster nach Luft & Ingham an, das die Unterschiede zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung sichtbar macht.
Vier Felder – ein Aha-Moment:
- Öffentlich: Was ich von mir zeige – und andere kennen.
- Geheim: Was ich weiß, aber (noch) nicht teile.
- Blinder Fleck: Was andere sehen, ich aber nicht merke.
- Unbekannt: Was (noch) niemand entdeckt hat.
Und jetzt die entscheidende Frage:
Wie oft holen wir uns wirklich Feedback, nicht nur Lob, sondern Hinweise auf unsere Wirkung?
Mini-Impuls zum Fensterputzen:
Frag 3 Menschen, die dich beruflich erleben (Kolleg:innen, Kund:innen, Führungskraft):
- Wofür schätzt du mich?
- Womit mache ich es dir manchmal schwer – ohne es zu merken?
- Welche 3 Adjektive beschreiben meine Wirkung am besten?
Denn: Feedback ist wie Glasreiniger fürs Selbstbild.
Es bringt Dinge vom blinden Fleck ins Öffentliche und macht Zusammenarbeit leichter und klarer.
Welche „blinden Flecken“ hast du durch Feedback schon entdeckt und was hat es verändert?


